Nachtrag zum Unfall letztes Jahr bei Marienbad (m. 2 Link)
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Guten Abend werte Leser,

ich wollte es eigentlich an den alten Beitrag anhängen, aber den fand ich nicht und so vermute ich, dass dieser dem "Systemwechsel" letztes Jahr zum Opfer gefallen ist - Beitrag vom heutigen 19.05. - "Die Polizei beschuldigte den Lokführer, der letztes Jahr bei Mariánské Lázně entgleiste".

Cheber Kriminalisten beschuldigten den Lokführer, der letztes Jahr im Juli bei Mariánské Lázně entgleiste, der Straftat der Gefährdung aus Fahrlässigkeit. Das merkte heute der Polizeisprecher der Region, Jakub Kopřiva, an. Wenn sich die Schuld erweist, drohen dem 54-jährigen Mann bis zu 8 Jahre Gefängnis. Der Lokführer fuhr auf dem Abschnitt mit auf 30 km/h begrenzter Geschwindigkeit mit Tempo 90 km/h. Damals entgleisten 13 Wagen und die Lok des Zuges, der Kalk  beförderte. Beim Unfall entstand ein Schaden von 20,5 Mio. Kronen.

Die Polizei gelangte zu der Auffassung, das der Lokführer die Signalisierung missachtete (bissel frei). "Mit der Güterzuggarnitur, bestehend aus 2  ziehenden E-Loks und 17 Wagen für die Beförderung von Schüttgut (?), fuhr er in Fahrtrichtung von Chodová Planá zur Eisenbahnstation Mariánské Lázně. Gemäß der Untersuchung fuhr er bei Mariánské Lázně mit einer Geschwindigkeit von 90 km/h in einen Rechtsbogen, in dem eine maximale Durchfahrtgeschwindigkeit von 30 km/h angewiesen ist," beschrieb es Kopřiva.

Die Strecke von Mariánské Lázně nach Plzeň kreuzte in der Zeit des Unfalls die Baustelle der Umgehung von Mariánské Lázně und am Unfallort führte sie entlang eines provisorischen Dammes. Deshalb war dort die Geschwindigkeit eingeschränkt. Der Zug begann zwar auf dem Damm zu bremsen, trotzdem entgleiste er und beschädigte den Eisenbahnober- und -unterbau und auch die Oberleitung. Die Beseitigung der Havarie und die Reparatur des beschädigten Streckenabschnitts dauerte bis zum 15.08. , wo die Züge auf die Strecke zurückkehrten. Bei einem der schwersten Unfälle im Schienengüterverkehr während der letzten Jahrzehnte verletzte sich niemand.

Die Bahninspektion untersucht den Unfall noch, nach dem Generalinspektor Jan Kučera sollte der Abschlussbericht innerhalb von 2 Monaten veröffentlicht sein.

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Grüße vom

Prellbock
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