Zahnpflege auf der Zubačka (m. 2 Links)
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Guten Morgen werte Leser,

neulich hatten wir es ja mit der "Rakušanka" zu tun, jetzt gehts an sie Strecke - Beitrag vom - 01.08. "Die steilste Strecke in Tschechien erwartet eine Reparatur für mehr als eine halbe Mrd., sie bekommt neue Zahnstangen".

Die eine halbe Mrd. schwere Maßnahme wird nicht die Reparatur der ganzen Strecke abdecken, z.B. wird es nichts für die Reparatur der Station Kořenov geben. Die Zahnstangen werden komplett neu.

Die einzigartige Zahnradbahn in Tschechien erwartet in den nächsten Jahre eine große Reparatur für 550 Mio. Die Zentrale Kommission des Verkehrsministerium hat den Plan schon genehmigt, die SŽ hat schon begonnen einen Projektanten auszuwählen. Die Strecke wird man aber nicht über reparieren, z.B. wird die Bergstation Kořenov auch weiterhin in der bestehende Gestalt bleiben.

Die Zahnstangen, die einen kompletten Austausch durchlaufen werden, bleiben weiter auf der Strecke. "Die bestehenden Zahnstangenlamellen des zweireihigen Zahnstangensystems Abt werden gegen neue Zahnstangenlamellen, die für die Befestigung auf den neuen Y-Stahlschwellen angepasst sind, ausgetauscht," sagte die Sprecherin der SŽ, Nela Friebová.

Zahnstangen gibt es auf der Strecke auf drei Abschnitten und auch daher ist die Strecke ein Kultur- und Technikdenkmal. Die Strecke überwindet auf nicht ganz 7 km einen Höhenunterschied von 235 m. "Der bestehende technische Zustand nähert sich der Grenze der technischen Parameter, die das Betreiben des bestehenden Betriebs (Adhäsion und Zahnstange) nicht mehr ermöglichen. Bei der Nichtausführung der Umsetzung dieser Reparaturarbeiten ist die Einführung von Langsamfahrstellen (bissel frei) realistisch," führt die SŽ im Projektziel an. Teil der Maßnahme wird  auch die Reparatur der Tunnel auf der Strecke sein, einschließlich des fast 1 km langen Polubný'er Tunnels.

Offiziell ist die Maßnahme eine Reparatur, es handelt sich nicht um eine Investition. Und auch deshalb gingen z.B. die BÜ in Desná und Kořenov nicht ins Projekt ein, auch die D3-Betriebsstelle in Dolní Polubný ist kein Teil davon. "Die Anforderung von Seiten der Betreiber war nicht nur die Reparatur der Betriebsstelle, sondern auch die Einrichtung einer Ausweiche. Diesen Arbeitsumfang kann man nicht in Form einer Reparatur behandeln und deshalb wurde diese Maßnahme in den Plan der Investbauten als "Rekonstruktion der Betriebsstelle Dolní Polubný" aufgenommen," ergänzte  Friebová.

Nach der Reparatur der Strecke von Tanvald werden die Züge in die Station Kořenov fahren, die zuletzt Ende der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts eine Reparatur durchlief. "Es ist nötig, den Umfang der Arbeiten in der Station Kořenov komplex zu behandeln, hauptsächlich mit mit Blick auf die Entwässerung und man kann sie nicht in die schon so anspruchsvollen Bauarbeiten, wie die Reparatur der Zahnstangen als historisches Denkmal oder die Reparatur des Polubný'er Tunnels einbeziehen, " ergänzte Friebová.

Die kompletten Informationen über die steilste Strecke in Tschechien gibt es auf den Seiten der Eisenbahngesellschaft Tanvald


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  • Alois Nebel, Jens Klose, PKP-ST44, Zamračená
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