Mal wieder Spannung um die Überlandlinie der Tram Liberec (m. 1 Link)
#1
Guten Abend werte Leser,

da wurde mir doch was zugeworfen - "Krieg um die Straßenbahn in der Region Liberec. Man sagt der Verbindung nach Jablonec droht das Ende.".

Der Krieg um die Straßenbahnverbindung zwischen Liberec und Jablonec nad Nisou geht weiter. Die Redaktion von TV Nova erhielt eine Stellungnahme eines Teils der Vertreter von Jablonec, die behaupten, dass die Verbindung eingestellt wird. Und das auf der Oktobersitzung des Stadtrates (wörtlich der "Vertretung der Stadt"), die schon in 10 Tagen stattfinden wird.

Die Verbindung, die vor vielen Jahren das 100.000er Liberec mit dem 50.000er Jablonec verband, nutzen 100.000 Menschen monatlich. Dieses Jahr in Februar wurde sie Gegenstand eines scharfen Streites zwischen den Städten. Liberec ist für die Erhaltung der Tramstrecke, Jablonec setzte sich in die Rolle, dass die Verbindung so fast nicht gebraucht wird. Die Vertreter der Stadt kamen nicht zu den Treffen und Jablonec stellte einstweilen auch das Zahlen für das Betreiben der Strecke ein (etwas frei).

"Schon 2 Monate bestreiten wir für Jablonec die Finanzierung des Betriebs der Tramstrecke. Es geht um zweimal 1,7 Mio. Kronen," behauptet der Liberecer OB, Jaroslav Zámečník (Bürgermeister für die Region Liberec).

Das Jablonecer Rathaus schaffte es unterdessen die ganze Führung auszutauschen und Liberec erwartete eine Änderung. Im Spiel ist ein Milliardenzuschuss für die Rekonstruktion und Verlängerung der Tramstrecke, die bisher nur an den Rand der Stadt fährt. Dabei könnte sie bis ins Zentrum führen. Oppositionelle Vertreter kamen jetzt damit, dass die Strecke verschwindet.

"Ja, das droht in der Tat (sofern es statt opravu "opravdu" heißen würde). Aus diesen Daten, die wir erhielten, denken wir, dass die Einstellung der Straßenbahn eine sehr reale Variante ist, " sagte  der Jablonecer Vertreter und Mitglied des Aufsichtsrates des Verkehrsbetriebes der Städte Liberec und Jablonec nad Nisou (DPMLJ), Jakub Macek (Änderung für die Region Liberec).

"Aus der Führung der Stadt, einschließlich des Bürgermeisters, hat niemals jemand gesagt, dass er will, dass die Tramstrecke zwischen Liberec und Jablonec beendet wird. Es ist nicht wahr, was unsere Kollegen in der Öffentlichkeit verbreiten," reagiert der Jablonecer Bürgermeister, Jiří Čeřovský (ODS). Das letzte Wort fällt am 17. Oktober im Stadtrat, wo man definitiv über das Schicksal der historischen Linie abstimmen wird.


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#2
Big Grin 
Laut https://zdopravy.cz/prodlouzeni-tramvaje...aci-35903/ haben sich die Abgeordneten von Jablonec nad Nisou dazu aufgerafft, die Modernisierung der Strecke zu unterstützen, aber die geplante Verlängerung zum Umstiegs-Terminal in der Kamenná für mehrere Jahre ad acta zu legen. Besonders in der Soukenná ulice in Jablonec gibt es viele Eiferer, die die Straßenbahn dort nicht haben wollen.
Gruß aus Weixdorf vom Bahnsteig
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#3
5 *Kilo*meter? Wo liegt denn dieses Terminal?
Viele Grüsse,
Christian


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#4
'schuldigung, was durcheinander gebracht: 5 km der bestehenden Strecke sollen modernisiert werden. Erst mal nicht kommen wird die Verlängerung zum Busbahnhof in der Kamenná : https://de.mapy.cz/turisticka?planovani-...2%3A132%7D Angel
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#5
So ergibt das mehr Sinn. Danke.
Viele Grüsse,
Christian


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#6
Guten Abend,

das ist doch sehr ärgerlich, wieder werden nur halbe Sachen gemacht. Einerseits haben die Abgeordneten in Jablonec nicht den Mut (oder Arsch in der Hose), um das ungeliebte Stiefkind endlich zu beerdigen (und lassen die Nachbarstadt einfach weiter für die Betriebskosten aufkommen), andererseits packen sie trotz des derzeitigen Rückenwindes für den SPNV die nötige Weiterentwicklung erneut nicht an. Bloß keinem potentiellen Wähler wehtun. Schlechter Tag für den Elfer.

Gruß
brejlovec750
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#7
Naja, wäre eine Einstellung ab Vratislavice (Prosec gehört schon zu Jablonec) wirklich der größere Gewinn gewesen? Insofern m.E. weder "guter" noch "schlechter" Tag.
Viele Grüsse,
Christian


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#8
Guten Morgen werte Leser,

ich dachte, ich hänge es nochmal hier an.

Die Verlängerung der Straßenbahn in Jablonec verzögert sich, die Stadt will einstweilen nur die Modernisierung

Um einige Jahre haben die Jabloncer Vertreter heute den Plan des Verkehrsbetriebes der Städte Liberec und Jablonec (DPMLJ) zur Verlängerung der Straßenbahnstrecke näher ans Stadtzentrum verschoben. Gleichzeitig genehmigten sie, die Modernisierung der bestehenden (Strecke) und den Betrieb auf ihr zu unterstützen.

"Die Verlängerung der Strecke ist zu diesem Zeitpunkt nicht durchführbar," sagte der OB Jiří Čeřovský (ODS). Die Stadt hat sich mit DPMLJ und dem Verkehrsministerium auf ein provisorisches Verfahren geeinigt, dank dessen man nich um die Unterstützung kommen würde: es wird nur der letzte Abschnitt der Strecke zwischen Liberec und Jablonec modernisiert. Der DPMLJ muss deswegen die Dokumentation für den Antrag überarbeiten und die wirtschaftliche Bewertung des gesamten Plans neu ausarbeiten. Die oppositionellen Vertreter machten auf das Risiko aufmerksam, dass das neue Projekt mit nur der Modernisierung nicht mehr wirtschaftlich ausgehen muss und der DPMLJ die Förderung nicht erreicht.

Der DPMLJ hat für die Verlängerung der Strecke noch keinen Gebietsentscheid, vor allem bei einigen Einwohnern der "Soukenné ulice" in Jablonec stößt er auf großen Widerstand. Gemäß der heutigen Entscheidung wir Jablonec für die Modernisierung der Strecke 55 Mio. Kronen beisteuern, der DPMLJ rechnet weiter mit der Zuweisung der Förderung aus dem "Operativen Verkehrsprogramm" (OPD) 2. Die eigentliche Verlängerung sollte dann erst mit OPD 3 finanziert werden können.

Die Erneuerung soll auf ca. 5 km der Strecke von den insgesamt 12 km durchgeführt werden: einesteils handelt es sich um den Abschnitt in der ulice Budovatelů in Jablonec nad Nisou und dann besonders im Katastergebiet von Proseč nad Nisou. Von Liberec bis zur Schleife Vratislavice ist die Strecke schon modernisiert. Teil der Modernisierung war die Änderung der Spurweite von 1000 mm auf 1435 mm.

Der ursprüngliche Plan ging von einer Verlängerung zum neuen Verkehrsterminal aus, der in Jablonec in der Kamenná ulice entstehen soll, die Tram sollte mit der Eisenbahn- und Bushaltestelle verbunden werden, würde so näher an das Zentrum heran kommen.

Über die Zukunft der Straßenbahnstrecke spricht man in Liberec und Jablonec das letzte Jahr intensiv, in die Streitigkeiten stieg schließlich die Region Liberec ein, die eine teilweise Erhöhung des Geldes für ihren Betrieb versprach. Laut dem oppositionellen Liberecer Vertreter Jaromir Baxa prallt die Existenz der Linie auch auf wirtschaftliche Interessen der Gesellschaft BusLine, die den städtischen Nahverkehr in Jablonec betreibt.

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#9
Guten Abend werte Leser,

der Beitrag war bei mir noch "offen", gehört aber zeitlich zwischen die vorstehenden Übersetzungen (stammt vom 16.10.).

Kehren wir zur Meterspur zurück, schlägt ein Abgeordneter zur Rettung der Straßenbahn nach Jablonec vor

Die Straßenbahn zwischen Liberec und Jablonec nad Nisou erwartet am Donnerstag eine entscheidende (etwas frei) Abstimmung der Jablonecer Vertreter. Da soll entschieden werden, ob sie ihre geplante Modernisierung und Verlängerung näher zum Zentrum wollen. Wenn man sie ablehnt, droht real, dass der Betrieb der Strecke allmählich endet.

Kurz vor der Verhandlung erschien aber auch eine neue Ansicht des Liberecer Vertreters Jaromír Baxa (LOL), der auf dem Gebiet der Straßenbahn in beiden Städten eine radikale Änderung vorschlägt. Laut ihm sollte Jablonec nad Nisou im DPMLJ einen größeren Anteil haben als bisher (aktuell weniger als 1 Prozent).

Baxa, der lange Zeit die Situation im DPMLJ verfolgt und in der Vergangenheit z.B. auf unvorteilhafte Verträge mit der Gesellschaft BusLine aufmerksam machte, ist überzeugt, dass es notwendig ist, die Strecke nicht nur ins Zentrum von Jablonec, sondern künftig auch nach Jablonec Pasky oder Mšeno zu verlängern, "Ein paar km mehr können aus der Linie 11 das Rückgrat des MHD auch in Jablonec machen und viel mehr Reisende als heute anlocken. Es sollte nicht so kompliziert sein, auszurechnen, wie viele Reisende die Linie benötigt, damit ihr Anteil an den Transportleistungen des DPMLJ bedeutend wachsen würde ," glaubt Baxa.

Große Diskussionen wird ganz sicher sein Vorschlag entfachen, den Straßenbahnbetrieb im ganzen Netz des MHD in Liberec und Jablonec zur Meterspur zurück zu kehren. Das alles nachdem, wo sich langsam die Spurweite auf 1435 mm umstellt. Nach Baxa gibt es ausreichend Gründe zur Rückkehr.

"Dank zweier Spurweite benötigt der DPMLJ zur Gewährleistung des Betriebes mehr Straßenbahnen, als für nur eine Spurweite erforderlich wären, vielleicht wegen der Notwendigkeit Reservefahrzeuge zu unterhalten. So haben wir 70 Straßenbahnen, und für den Betrieb des Netzes mit einer Spurweite könnten weniger als 30 moderne ausreichen. Die Vereinheitlichung der Spurweite würde zu einem dramatischen Absinken der Gemeinkosten führen," behauptet Baxa.

Die Rückkehr zur Meterspur wäre laut ihm nicht teuer. In Liberec fehlt die dritte Schiene (Gleis wäre ja wohl etwas übertrieben) nur vom Viadukt nach Horní Hanychov. Die Strecke ist dort schon in einem schlechten Zustand und benötigt gleichzeitig eine Generalreparatur der Verbindung mit Austausch der Gleise. Es handelt sich aber um einen kürzeren Abschnitt als nach Jablonec nad Nisou. Der Bau der Strecke für Meterspur ist laut ihm auch billiger, Fahrzeuge gibt es ausreichend. "Die Meterspur würde die Änderung der Trassenführung einiger Linien ermöglichen. Die Hauptlinie (frei) könnte die verkehrsreichste Trasse von Dolní Hanychov nach Vratislavice sein, mit kürzeren Intervallen, als heute," ergänzte er.

Baxa führt in seinem Material auch direkt an, dass die Existenz der Linie 11 den Interessen der Firma BusLine zuwider ist (frei), weil sie die Reisenden mit Autobusen übernehmen würde. "Es ist kein Geheimnis, dass Jablonec jetzt einen neuen langfristigen Vertrag für den Betrieb der MHD-Autobusse vorbereitet, einziger ernsthafter Interessent ist gerade BusLine, der vom Wettbewerb nix hält (?)," fügte Baxa hinzu.

"In Liberec kann die Meterspur durch die geringe Bereitschaft behindert werden, zuzugeben, dass einige Entscheidungen in der Vergangenheit nicht so glänzend gewesen sein müssen, wie man dachte. Dann noch die auch Jahre aufgebaute Beziehungen des Verkehrsbetriebes zur Firma Pragoimex, die keine Trams in Meterspur herstellt," meint er. Baxa möchte das Thema am Do im Ausschuss für Raumordnung und Verkehr vorstellen. "Im DPMLJ fahren sie in eingefahren Gleisen und über Varianten wird nicht nachgedacht, gemäß dem Plan für die Gestalt der Straßenbahn nach Rochlice zu urteilen" merkt er an.


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#10
Guten Nachmittag werte Leser,

da es sich real auch aneinander reiht, packe ich das Neue einfach mal hinten dran - Beitrag vom 10.04.20 - "Ein weiterer Streit über die Straßenbahn zwischen Liberec und Jablonec. Diesmal wegen des Taktes".

Die Straßenbahn zwischen Liberec und Jablonec nad Nisou  verbindet zwar beide Städte physisch, real jedoch spaltet sie auch oft die Politik. Nach den letztjährigen Streitigkeiten bzgl. der Finanzierung des Betriebs, entsteht ein neuer Streit: Jablonec nad Nisou würde den Takt aufgrund der ggw. Situation verlängern, aber Liberec lehnt das ab.

Das Rathaus Jablonec bat um die Verlängerung des Taktes von den derzeit 15 auf 30 Minuten. Die Stadt begründet das auch mit anderen Kürzungen im Jablonecer ÖPNV. "Ggw. haben wir den Betrieb um 58% ggüb. dem Standardfahrplan verringert. Gleichzeitig mit den Einschränkungen in Jablonec erhob die Stadt die Forderung nach der Anpassung des Fahrplans, konkret für die Verlängerung des Taktintervalls zwischen den Verbindungen auf der Tramlinie Nr. 11, die der DPMLJ betreibt," sagte der Direktor des Jablonecer Verkehrs,  Luboš Wejnar, der früher den DPMLJ leitete und für sein Wirken strafrechtlich verfolgt wird.(?)

Seit dem 16.03. fährt aufgrund der Sperrung der Kreuzung Poštovní – Budovatelů, wo eine große Rekonstruktion der Versorgungsnetze und die Errichtung einer Regenwasserkanalisierung durchgeführt wird, von Vratislavice ein Ersatzbusverbindung für die Tramlinie. Gleichzeitig wurde die Endhaltestelle der Linie 11 vom Tyrš-Park zum Kino Rathaus verlegt.

Der DPMLJ lehnt die Kürzungen ab. Er argumentiert vor allem mit der Entwicklung der Fahrgastzahlen in den letzten Tagen. "Die Regierungsmaßnahmen haben als Ziel im höchstmöglichen Maße den direkten Kontakt zwischen Personen in öffentlichen Räumen einzuschränken. Eine weitere Einschränkung (frei) der Verbindungen wird jedoch zweifellos zum geraden Gegenteil führen, also zur Konzentration der Menschen in anderen Verbindungen," sagte Stellvertreter des Vorstands des DPMLJ, Martin Pabiška. Laut ihm würde die Verlängerung des Taktes auf der Linie 11 auch keine grundlegenden Einsparungen bringen.


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#11
Was die strafrechtliche Verfolgung von Luboš Wejnar angeht : Es geht um den Verdacht auf Korruption und Bestechung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge : https://liberecka.drbna.cz/krimi/21478-k...-lidi.html
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#12
Verweis zu den aktuellen Bauarbeiten in Jablonec:  http://www.dpmlj.cz/aktuality/1157-vyluka-na-lince-c-11
Die Endstelle des NAD in Gablonz befindet sich dabei zentrumsnäher.

Da tritt wieder das Problem zu Tage, daß die Strecke mit kurzer Unterbrechung bis Proseč nad Nisou, výhybna in Liberec liegt, wo man - bei Ausdünnung nur in Jablonec - einzig mit (nicht vorhandenen) Zweirichtungswagen wenden könnte.

Ahoj
[Bild: auto.gif] erzeugt [Bild: smrt.gif]
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#13
Guten Nachmittag werte Leser,

ich spinne den Faden mal weiter ... - Beitrag vom heutigen 21.05. - "Das Ende der Streitigkeiten um die Straßenbahn zwischen Liberec und Jablonec? In Jablonec entscheidet man erstmals über den neuen Vertrag".

Nach der mehrwöchigen Sperrung werden die Trams zwischen Liberec und Jablonec nad Nisou am Sonntag wieder fahren. Die Vertreter der zweitgrößten Stadt in der Region Liberec können aber schon heute grundlegende Entscheidungen zur Zukunft der einzigartigen Verbindung treffen, als nur das Beenden der Betriebsbeschränkungen.

Nach mehreren Jahren soll erstmals ein ordentlicher Vertrag für den Betrieb der Tram existieren, der klar festlegt, wer und wieviel man für den Betrieb der Linie 11 zahlt und wie die Trams fahren werden. Bisher ist das keine Selbstverständlichkeit. Jablonec hat keinen Vertrag mit dem Verkehrsbetrieb der Stadt Jablonec nad Nisou und das Geld zahlt die Stadt über das Liberecer Rathaus. Das Nichtvorhandensein eines Vertrages führte so in den letzten zwei Jahren zu zugespitzten Debatten wer den Betrieb bezahlt und ob er überhaupt weiter existieren wird. Den Vertrag findet man auf der Webseite des Jablonecer Rathauses.

"Den neuen Vertrag betrachten wir als großen Schritt nach vorn. Das Rätselraten, das wir in den letzten Jahren bestehen mussten, sollte entfallen," sagte der Vorsitzendes des Verkehrsbetriebes der Städte Liberec und Jablonec nad Nisou (DPMLJ), Michal Zděnek.

Jablonec wird eine völlig gleichen Vertrag haben wie Liberec, es unterscheidet sich nur der Preis, den man für die Tram zahlen wird. Die Region Liberec stieg schon früher in die Streitigkeiten ein. Laut Vertrag wird Jablonec 17% der Kosten jährlich zahlen, Liberec 50% und die Region Liberec 33%.


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#14
Inzwischen ist der Text aktualisiert worden: Die Stadtverordneten von Jablonec haben zwar über den Vertrag debattiert, aber nicht darüber abgestimmt.
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#15
Guten Abend,

man kann sich auf nix mehr verlassen.  

Danke für den Hinweis. 

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