Heute vor ...
#1
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9. April - Heute vor … - passend zum Datum - 9 Jahren

Etwas abseits des Interesse der Eisenbahnfreunde sind oft die Baufahrzeuge der Bahn. Völlig zu unrecht, denn die Gleisunterhaltung rein mit Manneskraft zu schaffen ist schon seit vielen Jahren nicht mehr Usus.

[Bild: X-SK_Melcice_2011-04-09_01.JPG]
^ 9.IV.2011, Bf Melčice an der slowakischen KBS 120, inzwischen nur noch ein Haltepunkt
Ein ganz spezielles Konstrukt ist die Gleisjochverlege-Einrichtung unserer südöstlichen Nachbarn die sogar auf der Straße an die Baustellen überstellt werden kann. Leider konnte ich außer einem Wiki-Eintrag zum Trägerfahrzeug Tatra 148 nicht viel Erhellendes über diese Konstruktion finden.


"Heute vor ..." = Eine Beitragsserie die auf Idee bzw. Vorschlag von Martin (img893) entstand.
Meine weiteren Beiträge in dieser Serie, mit voller Absicht immer nur auf ein Foto pro Beitrag beschränkt:
31.III.2009 PL: Zgorzelec
01.IV.2012 CZ: Ústí nad Labem-Střekov
03.IV.2007 CZ: Benešov nad Ploučnicí
04.IV.2006 PL: Kostrzyn
06.IV.2019 CZ: Mlyny
09.IV.2019 SK: Melčice
_____________[Bild: kufr.gif]____________
                      ==== Alois N. =====
+++ Wer kein Bier hat, hat nichts zu trinken. (ML) +++
Folgende Nutzer haben sich bei Alois Nebel für diesen Beitrag bedankt:
  • AAW, img893, PKP-ST44, Sören Heise
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#2
Der Einsatz dieses Fahrzeugs in Zvolen ist hier zu sehen.
Eine Beschreibung und welche Fahrzeuge es von diesem Typ gibt, ist in diesem Link zu finden.
Falls daran Interesse besteht, kann ich den tschechischen Text gern mal übersetzen (oder der fleißige Prellbock nimmt sich der Sache an Wink ).
Ein moderneres Fahrzeug mit Fotos wird hier beschrieben.
PKP hat übrigens in diesem Fall nichts mit der polnischen Staatsbahn zu tun, sondern ist die Abkürzung für pokladač kolejových poli, also eine Gleisverlegungsmaschine.
Gruß aus Weixdorf vom Bahnsteig
Seid nett zueinander  Heart
T
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#3
Guten Abend,

hmm, na ja, ich sehe zwar gewisse Probleme auf mich zurollen, aber ich könnte mir vorstellen, es mir nach einem stärkenden Abendmahl zu Gemüte zu führen.

Werde aber wohl ein bissel Hilfe brauchen (mein erster Eindruck beim Überfliegen).

Grüße vom

Prellbock
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#4
Smile 
Oh je. Da haben wir uns aber was aufgehalst mit dem Versprechen, etwas zum Tatra 148 zu übersetzen. Der Betreiber der Seite ist ein Slowake, der teilweise ein sehr seltsames Tschechisch und rätselhafte Abkürzungen verwendet.
Die Übersetzung ist eine Kollektivarbeit Prellbock/wxdf, wobei Prellbock den Löwenanteil geleistet hat.
Vielleicht sind unter uns Fachleute auf dem Gebiet Gleisverlegung, die einige Stellen berichtigen oder erläutern können:
Der Gleisjochverleger dient zum Verlegen und Anheben von Gleisjochen von einer Länge bis zu 25 m und einem Gewicht von 20 t. Er wurde auch für die Aufnahme und Verlegung von Doppel-T-Trägern entlang der Gleise, die mechanisch bedient werden (?), konstruiert. Das vordere Adapter ist abnehmbar, der hintere ist an der Zugmaschine befestigt. Dieser ist aus einer, aus 5 Teilen zusammengesetzten, demontierbaren Fachwerkkonstruktion gebildet, entlang der sich 3 elektrische Flaschenzüge bewegen. Vor seinem hinteren Teil ist die Konstruktion mit dem Portal verbunden, dass drehbar auf einem Schienendrehgestell gelagert ist. Die ersten Maschinen waren nicht mit einem demontierbaren Hilfskran am Portal ausgestattet, der zum Hantieren mit Drehgestellen dienten, die mit einen Kabel mit dem Portal verbunden sind.
Was will uns der Künstler wohl mit dem folgenden Satz sagen ?
Die Gleisjoche sind zum Verleger oder  ŽP 1(?)  Huh .
Den Verleger transportiert man über die Bahn. Den PKP 25/20 gab es und so wurden ab dem Jahr 1970 die Lieferungen auch auf den zivilen Sektor ausgeweitet. Die ersten Maschinen waren nicht mit einer Querverschiebung des führenden Teils des Brückenkrans auf der Zugmaschine und nicht mit einem Hilfskran auf dem Portal für die Bewegung mit dem Drehgestell ausgerüstet, diese Anpassungen wurden an ihnen ergänzend ausgeführt. Die Mehrzahl wurden durch den Hersteller schrittweise entfernt . Im Jahr 1980 begann die Entwicklung des Typs PKP 25/20M, dessen Zugmaschine, mit der Bezeichnung T148 Ž, sich gegenüber ihrem Vorgänger durch die hydraulischen Steuerung des Drehgestells, seitlichen Stabilisierungsstützen und  Umschaltgetriebe auszeichnet.
Die Querverschiebung des vorderen Endes der Brückenkonstruktion des Krans hat man  auf +/- 1000 mm und die Geschwindigkeit rückwärts erhöht, weiter modernisiert sind auf ihnen Fahrtenschreiber, Signalisierung der Position der mitgeführten Eisenbahnwagen installiert. Bei den Verlegern blieb es noch bei der ursprünglichen Bezeichnung PKP 25/20H. Gegenwärtig ist nur eines von diesen Pärchen in Betrieb, wobei es im Bedarfsfall auch auf Breitspurstrecken eingesetzt wird. Weitere Rekonstruktionen nutzen schon Zug- und Verlegemaschinen 25/20i. Die Version PKP 25/20.1H teilt sich die Zugmaschine mit der Maschine PKP 25/20.1i. Diesen Typ betreibt die Gesellschaft SKANSKA seit dem Jahr 2006 und seit dem Jahr 2007 auch die Gesellschaft  GJW Praha mit angehängten Waggons.  Seit dem Jahr 2006 verwendet die Gesellschaft Viamont DSP diesen Typ. Die Druckluftbremse wird, wie auch bei den Maschinen ŽS Košice, in der Praxis jedoch nicht verwendet.
Insgesamt wurden mindestens 51 Verleger aller Typen hergestellt, von ihnen gibt es gegenwärtig ungefähr 10 regelmäßig eingesetzte Maschinen.
Gruß aus Weixdorf vom Bahnsteig
Seid nett zueinander  Heart
T
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Folgende Nutzer haben sich bei wxdf für diesen Beitrag bedankt:
  • Alois Nebel, PKP-ST44, Prellbock
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